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Jesuitische Seelsorger im Krisengebiet Zimbabwe

Seit 1935 ist die Jesuitenprovinz Simbabwe (das ehemalige Rhodesien) mit den deutschen Jesuiten verbunden. Vor allem nach 1945 engagierten sich viele deutsche Jesuiten dort, vom Aloisiuskolleg z. B. Pater Lorenz von Walter. Walter fungierte lange Jahre als Leiter der Missionsstation St. Albert, in der sich eine Schule, ein Internat und ein Hospital befindet.
Aktuell arbeiten P. Horst Ulbricht, ebenfalls ehemaliger Schüler des AKO (Abi 1954) und P. Oskar Wermter in Zimbabwe. 15 Jahre lang arbeitete er im Armenviertel der Hauptstadt Harare in der Pfarrei St. Peter´s Mbare wo er zahlreiche Initiativen organisierte: Schulen, eine Armenküche und eine sog. “Burial Society”, eine Art Kooperative, um Begräbnisse zu finanzieren. Die besondere Sorge der Jesuiten sind aber die vielen Aids-Waisen, die die furchtbare und in Afrika sich weiter ausbreitende Immunschwäche-Krankeit hinterläßt.
P. Wermter ist seit 1966 in Zimbabwe aktiv und war bis September 2001 Leiter der Presseabteilung der nationalen Katholischen Bischofskonferenz, wurde dann jedoch – offenbar in Zusammenhang mit kritischen Äußerungen über das Regimes Robert Mugabes – entlassen. Beide, P. Ulbricht und P. Wermter, sind in St. Peter’s in Mbare stationiert.
Somit wissen die Stellaner sich seit langer Zeit mit der Mission in Zimbabwe verbunden und nicht nur zahlreiche ehemalige AKO-Schüler, sondern auch Stellaner anderer Kollegien unterstützen die Caritas der Jesuiten dort.

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